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Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.    Chines.Sprichwort

24.11.2017

02.03.2017: GROHE: Zeitgemäße Konzepte für mehr Lebensqualität im Alter

Architekten gehen neue Wege bei der Einrichtung von Pflege- und Seniorenheimen - Seniorengerechtes Wohnen ohne Krankenhaus-Atmosphäre - Neue Broschüre von GROHE mit Beispielen und weiterführenden Informationen

© Hertha Hurnaus

Die einfache Bedienung von Armaturen ist für die Sicherheit der Senioren elementar - gerade wenn heißes Wasser im Spiel ist. © Gerhard FallyÄlteren Menschen ein geborgenes Zuhause zu geben, das Pflegepersonal bei seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen und auch noch den Kontakt zwischen den Generationen zu fördern – neue Konzepte für Senioreneinrichtungen gehen weit über die reine Unterbringung und Versorgung älterer Menschen hinaus. Drei Beispiele, wie Wohnen im Alter mit innovativen Ansätzen heute realisiert werden kann, stellt GROHE in der Broschüre „Pflege- und Seniorenheime“ vor: Die Pflegewohnhäuser Baumgarten und Donaustadt in Wien sowie das Sozialzentrum „Trais“ in Traiskirchen, Österreich. Zudem enthält die Publikation zusätzliche Informationen darüber, wie Produkte und Lösungen des führenden Armaturenherstellers, Ansprüche an Komfort, Sicherheit, Hygiene und Design miteinander verbinden können.

Durchdachte Lösungen für einen Ort zum Wohlfühlen

Ein Militärkrankenhaus von 1900 bildete die Grundlage für den Gebäudekomplex, den Ganahl:Ifsits Architekten für das Pflegewohnhaus Baumgarten entwarfen. Neben vier unter Denkmalschutz stehende Pavillons sind für die Senioren zwei Erweiterungsbauten entstanden, die mit ihrer zeitgemäßen Gestaltung, einen modernen Kontrast zu den Traditionshäusern bilden. Besonderes Augenmerk legten die Architekten auf die Inneneinrichtung. „Es war uns von Anfang an sehr wichtig, bei dem Projekt eine Spital-Atmosphäre zu vermeiden und möglichst differenzierte Räume zu schaffen – mit kleinen und überschaubaren Wohnbereichen, mit Fluren, die sich aufweiten und als Begegnungszonen dienen, mit hochwertigen und fein aufeinander abgestimmten Materialien“, erläutert Walter Ifsits. So setzten die Verantwortlichen beispielsweise auf selbstentworfene Holzmöbel, viel Tageslicht sowie auf Wintergärten, die den Blick in die Natur freigeben.

Die einfache Bedienung von Armaturen ist für die Sicherheit der Senioren elementar - gerade wenn heißes Wasser im Spiel ist. © Gerhard FallyDie Bäder und Waschräume wurden aufgrund des hohen Hygieneanspruchs mit berührungslosen Steuerungen von GROHE ausgestattet. Ein wichtiger Faktor insbesondere für Bewohner mit geschwächtem Immunsystem: Elektronische Armaturen wie Allure E, Essence E oder Europlus E verhindern durch ihre Infrarottechnologie die Übertragung von Keimen. Ausgelöst werden sie, sobald sich die Hände im Bereich des Sensors befinden. Das Wasser stoppt spätestens nach der voreingestellten Laufzeit. Je nach Einsatzgebiet können sie sowohl Kaltwasser als auch vorgemischtes Wasser abgeben. Um bei der temperierten Variante Verbrühungen zu vermeiden, empfiehlt sich die zusätzliche Installation eines Grohtherm Micro Thermostats. Zudem sorgen regelmäßige automatische Spülungen zur Desinfektion für größtmögliche Sicherheit.

Die optimale Verbindung von Privatheit und Gemeinschaft

Auch die Planer des Pflegewohnhauses Donaustadt wollten mehr erschaffen, als eine reine medizinische Institution. „Es war uns sehr wichtig, dass die Patienten – aber auch die Betreuer und Besucher – von der Qualität der Umgebung profitieren. Dabei haben wir auch berücksichtigt, wie unterschiedlich das Interesse der Menschen am Gemeinschaftsleben ist“, berichtet Delugan Meissl von Associated Architects. Ihr Anspruch: Menschen, die rund um die Uhr versorgt werden müssen, ein Wohlfühl-Ambiente zu bieten. Das setzten sie unter anderem durch lichtdurchflutete Räume, warme Farbtöne für Wände und Möbel sowie einen großen Garten um. Da die Zimmer jeweils über eine großzügige Loggia verfügen, können die Senioren auch vom eigenen Zimmer aus Sonne und frische Luft genießen. Für den Kontakt und gemeinsame Aktivitäten mit anderen Bewohnern wurden verschieden nutzbare Bereiche entwickelt. So finden ältere Menschen verschiedene Optionen, sich entweder ins Private zurückzuziehen oder die Gesellschaft anderer zu suchen.

Die einfache Bedienung von Armaturen ist für die Sicherheit der Senioren elementar - gerade wenn heißes Wasser im Spiel ist. © Gerhard FallyAlle Wohneinheiten verfügen über eigene Bäder, die mit intuitiv bedienbaren Produkten ausgestattet wurden. Dazu gehört beispielsweise der Thermostat Grohtherm 2000 Spezial, den GROHE speziell für Einrichtungen des Gesundheitswesens entwickelte. Er erhöht die Sicherheit und den Komfort beim Duschen, indem er die Temperatur konstant hält und die Armatur bei Kaltwasserausfall komplett abriegelt. Zudem verhindert der integrierte Sicherheitsendanschlag, dass das Wasser heißer als 43 Grad Celsius wird. Gleichzeitig beugt die GROHE CoolTouch® Technologie Verbrennungen an heißem Chrom vor, indem sie die Oberfläche des Thermostaten vor starkem Aufheizen schützt. Für die Waschtische wählten die Verantwortlichen darüber hinaus die Mischbatterie Euroeco Spezial von GROHE, die mit ihrem verlängerten, leicht zu greifenden Hebel für größtmögliche Ergonomie sorgt und so ein selbstständiges Leben unterstützt.

Ein Zentrum für mehrere Generationen

Indem sie ältere, häufig an Demenz erkrankte Menschen und Kinder unter einem Dach vereinen, haben die Architekten gerner°gerner plus mit „Trais“ ein ungewöhnliches Konzept verwirklicht. „Das Besondere an dem Projekt – deshalb auch der Name ‚Sozialzentrum‘ – ist der generationsübergreifende Ansatz: Es gibt dort einen öffentlichen Gemeindekindergarten, sodass in einem Gebäude alle Generationen von Kindern im Vorschulalter über das Pflegepersonal bis hin zu Patienten deutlich jenseits der 80 miteinander leben, spielen, arbeiten – und sich miteinander beschäftigen“, erklärt Gerda Maria Gerner. Vor allem die besonderen Anforderungen von Demenzerkrankten flossen in die Planung der Patientenbereiche mit ein. Für sie wurden Themennischen wie eine Bauernstube oder eine Kaffeehaus-Sofaecke eingerichtet, die Erinnerungen wecken und so Orientierung geben können. Teppichböden in den Fluren unterdrücken zudem Geräusche etwa von herumwandernden Patienten.

Ein nachhaltiger Umgang mit Wasser - und Energie - ist sowohl ökologisch vorteilhaft als auch wirtschaftlich sinnvoll. © Gerhard FallyWie das gesamte Gebäude folgen auch die Sanitärräume im „Trais“ dem Leitmotiv der Nachhaltigkeit. Daher wurden wasser- und energiesparende Lösungen von GROHE gewählt. Brausethermostate wie etwa Grohtherm 1000 geben das Wasser ohne langes Einregeln schnell in der gewünschten Temperatur ab. An den Waschtischen helfen Armaturen wie Euroeco Spezial mit der GROHE EcoJoy® Technologie dabei, Ressourcen zu schonen. Durch ihre variable Mengenbegrenzung kann der Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Einem versehentlichen Laufenlassen des Wassers, wie es bei Demenzpatienten häufiger vorkommt, beugen selbstschließende Armaturen vor. Eine gute Wahl für diesen Bereich sind auch elektronisch gesteuerte Varianten wie Eurosmart Cosmopolitan E von GROHE, die durch die berührungslose Auslösung zusätzlich die Hygiene in den Sanitärräumen deutlich erhöhen.

Mit seinen Lösungen, die speziell auf die Anforderungen des Pflegesektors ausgerichtet sind, unterstützt GROHE Architekten, Planer und Bauherren bei der optimalen Ausstattung ihrer Objekte. Einen umfassenden Überblick darüber gibt die neue Broschüre „Pflege- und Seniorenheime“, die unter pro.grohe.com/de/1239/service-angebote/broschueren/ heruntergeladen oder bestellt werden kann.


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