Denkschubser   |   

Wir brauchen Bürokratien, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindern sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen.    Ralf Dahrendorf

25.04.2018

Meldung

13.12.2017: Messtechnik EHEIM GmbH was sind unsere Ziele und wie sind wir entstanden?

Unser Messeauftritt mit unserem tragbaren Messgeräteprofil

Wir fertigen und entwickeln Messtechnik nach den Problemstellungen unserer Kunden. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei die vorhandene Gesetzgebung innerhalb der EU, sowie diverse landesspezifische Denkweisen. Alle Maßeinheiten können somit vom Anwender jeweils nach seinen individuellen Bedürfnissen für die Messaufgaben eingestellt werden.

Wir sind international ausgerichtet.

Die deutsche Einheit liegt nun einige Jahrzehnte zurück. Vielen Menschen ist es mittlerweile nicht mehr bewusst welche Ursachen den gesellschaftlichen Wandel bewirkten.

Die 80´er und 90´er Jahre waren geprägt von sehr viel Unzufriedenheit in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft.

Die Kohlefeuerung bildete in Ostdeutschland bis 1990 die Grundlage für die Wärmeversorgung von Industrie und privaten Haushalten, mit schlimmen Folgen für die Umwelt. Daher war das Ziel, die Festbrennstofffeuerung (Kohlefeuerung) möglichst kurzfristig durch Gas- und Ölfeuerungen abzulösen. Um somit diverse Luftschadstoffe der Verbrennung von Kohle, Holz und weiteren Sonderbrennstoffen auf der Basis fester Brennstoffe zu vermeiden.

Bereits den verantwortlichen Ingenieuren der Energiewirtschaft in Ostdeutschland war die Problematik anspruchsvoller Schadstoffbildung bekannt.

Daher hatte unser Team die klare Vision, eine Messtechnik zu entwickeln, bei der sich die Verbrennungsprozesse optimal auf Energieökonomie und Schadstoffformat abstimmen lassen.
Fachsimpeln auf der Messe
Als wir 1996 unsere Firmen zur Gasanalyseentwicklung Eheim Messtechnik und Ing.-Büro Köppe für rationelle Energieanwendung gründeten, galt es die Aufgaben der Messtechnik für die Brennwerttechnik Öl und Gas zu entwickeln. Sehr schnell zeigte sich jedoch, dass der Bedarf an Messtechnik für die Biomasseverbrennung mit hohen Anforderungen auch auf diesem Bereich für messtechnische Aufgaben einher lief. Der Schwerpunkt für derartige Aufgaben lag besonders in Firmen der Kesseltechnik in Österreich. Es war für uns äußerst anspruchsvoll einerseits die in westeuropäischen Firmen der Kleinfeuerungstechnik teilweise verlorengegangenen Grundlagen für Festbrennstoffverbrennung auf Grundlage der Erfahrungen der ostdeutschen Brennstoffeinsatzbedingungen in der Energietechnik wieder zu aktualisieren.

Einerseits wollten wir unsere Messtechnik zum Einsatz bringen. Doch andererseits mussten wir erst einmal mit den Mitarbeitern der F+E Abteilungen vieler Kesselhersteller in den Grundlagen der Festbrennstofffeuerung neue Wege finden. Im Gegenzug entwickelten wir natürlich unsere Messtechnik gezielt auf die nunmehr neuen Anforderungen der Holzfeuerungstechnik für Pellets, Scheitholz und Hackschnitzel. Der Gedankengang, auch hier die Brennwertnutzung umzusetzen fand frühzeitig Einklang in unsere Messtechnik es dauerte jedoch noch zwei Jahrzehnte, bis wir die Berechnungsgrundlagen für alle Kunden in unseren Messgeräten freigeschaltet haben.

Die Problematik der kurzfristig nachwachsenden Rohstoffe mit ihrem extremen Schadstoffbildungspotential haben wir in den Jahren bis 2000 bewusst ausgelagert.

Der Druck vom „Biomarkt“ wurde jedoch so stark, dass wir auch hier ein Forschungsprojekt zur Vermeidung höchstgiftiger Stoffe durch Einlagerungen von zum Beispiel Chlor und Fluor im Abgas starteten. Ein sogenannter Dioxinskandal in Hühnereiern beendete dieses Projekt abrupt und man nannte diese Schadstoffe ab diesem Zeitpunkt nur noch Feinstaub. Das klingt eben politisch sehr logisch wie auch der nachfolgende Abgasskandal zu Dieselabgasen von VW zeigt.

PS.: Wenn Politik versagt werden immer andere für „schuldig“ erklärt und diese wissen nicht wirklich warum. Ganz einfach; sie haben bei Physik und Chemie in der Schule nicht aufgepasst!

Das Durchdringen unserer Messtechnik in den Köpfen vieler Firmen in Europa fordert uns ständig erneut heraus. Die sich veränderten Rahmenbedingungen führten sehr schnell zur Entwicklung von praxistauglichen Messsystemen für die Entwicklungsaufgaben wie auch Betriebsführung von Biogasanlagensystemen. Die Anforderungen sind daher sehr vielfältig. Dies galt von der Schwachgasauswertung von stillgelegten Deponiekörpern bis hin zur spezifischen Biogaserzeugung aus anspruchsvollen Prozessstufen der Nahrungsmittelindustrie.

Nicht zuletzt hat sich als Sondergebiet die Pyrolysegaserzeugung als hocheffizientes Biomasseverwertungskonzept herausgeprägt.

Gleich welche Prozessform sie daher ansehen, die Endstufe jeder dieser Verwertungsprozesse mündet in einen Verbrennungsprozess; also Volloxidation und deren Abgasprodukte bemessen unsere Messgeräte mit hoher Zuverlässigkeit.

Im Klartext – Sie erhalten von Messtechnik EHEIM GmbH den gesamtenergetischen Prozess von der Rohgasanalyseeinheit bis hin zum Abgas exakt bemessen.

Referenzen dazu stehen in den Prüfständen nicht nur an diversen Anlagenherstellern, Universitäten und Prüfinstituten in Deutschland sondern auch weltweit zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an – wir lösen gemeinsam mit unseren Kunden Probleme zum Wohle der Menschheit

=> sinnvolle Klimalösungen sind unsere Zielvorgabe.

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