Denkschubser   |   

Wir brauchen Bürokratien, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindern sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen.    Ralf Dahrendorf

23.04.2017

Meldung

29.03.2017: Querschiesser: Heizungswasseraufbereitung ist ein Thema

Im Februar / März 2017 haben wir SHK-Handwerker befragt, ob sie schon mal einen Schadensfall hatten, der an der Qualität des Heizungswassers lag.

Das war bei 19% von 425 eingesammelten Interviews der Fall. Jeder fünfte Handwerker hatte schon einmal ein Heizungswasserproblem. Spannend ist, dass trotzdem nur 61% der befragten Handwerker entsprechende  Wasseraufbereitungsgräte verkaufen und/oder einsetzen. 2/3 der Geräte liefern die klassischen Wasseraufbereitungsanbieter, 1/3 liefern die Kesselhersteller.

Was meinen Sie? Wir sind gespannt auf Ihre Sicht der Dinge. Geben Sie uns einen Kommentar, das Eingabefeld ist unterhalb der Nachricht.

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Kommentare

1. Heizungswasseraufbereitung

Roger Warmuth 29. March 2017, 08:36 Uhr

Schön das jemand das Thema einmal aufgreift. Man liest ja immer wieder wie wichtig die Wasseraufbereitung ist, nur frage ich mich wie all die Thermen seit den 70 er Jahren (die ebenfalls nur wenig Wasserinhalt hatte) einwandfrei, teilweise sogar heute noch, gelaufen sind. Ich gehöre eindeutig zu den 40% der Zweifler bzw. Nichtbeachter. Es wäre jetzt interessant wieviel von den Schadensfällen durch sauerstoffundichte Kunststoffrohre oder Kunststoffrohre im allgemeinen verursacht wurden. Oder wie hart war das Füllwasser in den Schadensfällen. Wir haben hier ca. 16-20° dH. Da die Kessel (wie viele andere Geräte) heute keine hohen Lebenserwarten mehr haben, schneide ich die Wärmetauscher der Geräte die wir vor 12-20 Jahre eingebaut haben und bereits erneut austauschen müssen teilweise auf. Ich habe noch KEINEN Kessel gehabt in dem es Ablagerungen gab. Auch gab es keine Probleme an den Kessenl der auf die Wasserqualität zurückzuführen wäre. Natürlich hat die Industrie jetzt die Möglichkeit alle Schäden auf die Wasserqualität zu schieben und den eigenen Pfusch (undichte Schweißnähte, Gussfehler etc.) zu überdecken. Deshalb wird auch keiner mehr an der Vorgabe rütteln. Ich glaube schon das in Gebieten mit sehr hohem Kalkanteil es zu Problemen kommen kann aber die Grenzwerte der VDI 2035 sind meiner Meinung nach viel zu tief angesetzt. Aber es lebe der Umsatz. Ich Frage mich nur, wie lange der Endverbraucher noch die ganze Zeche zahlen kann (Kessel haben kürzere Lebenserwartungen, Füllwasser, Legionellenbeprobung, Systemtrennung zum Kesselauffüllen ...) Apropos Legionellenbeprobung, das wäre auch einmal ein schönes Thema für eine Umfrage. Wieviel bestätigte Fälle gibt es, die auf eine Mangel an der Installation zurückzuführen sind? Ich habe sehr viel mit Ärzten zu tun ... keiner von diesen hat je in deren Fachzeitschriften etwas über eine besondere Gefahr etwas gelesen?! Wo sind also die Tausenden von Toten oder Erkrankten? Aber die Ärzte fragt keiner. Man verlässt sich auf Hochrechnungen. Ein Schelm der Böses dabei denkt.




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