Denkschubser   |   

Unternehmungsführung ist, möglichst wenig zu irren.    Heinz Dürr

24.07.2017

Meldung

26.03.2017: Zollrundgang auf der ISH 2017: Dornbracht-Plagiate sichergestellt

Im Rahmen des Zollrundgangs zur ISH in Frankfurt (14. – 17. März 2017) – der Weltleitmesse für innovatives Baddesign, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und erneuerbare Energien – wurden in diesem Jahr wieder zahlreiche Fälschungen geschützter Markenartikel beschlagnahmt. Insgesamt 457 Produkte, Kataloge und digitale Datenträger zog der Zoll aus dem Verkehr, darunter auch Kopien von Dornbracht-Armaturen. Als Innovationsführer im Premium-Segment ist der Armaturenhersteller regelmäßig besonders stark von Produktpiraterie betroffen. Seit Jahren engagiert sich Dornbracht daher aktiv gegen Plagiate und für den Schutz geistigen Eigentums.

Im Auftrag des VDMA Fachverband Armaturen kontrollierten mehrere Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit ihren juristischen Beratern, Staatsanwaltschaft und 20 Zollbeamten bedenkliche Messestände.
169 Exponate wurden dabei sichergestellt, darunter auch Nachahmungen von Dornbracht-Armaturen. Besonders häufig befanden sich darunter Fälschungen des Designklassikers Tara.

Um zu verhindern, dass Fälschungen auf der Messe bestellt werden können und später in den Handel gelangen, wurden auch Abbildungen in Katalogen, auf Postern sowie digitalen Datenträgern von den Zollbeamten sichergestellt. Für die beschlagnahmten Artikel wurden insgesamt Sicherheitsleistungen in Höhe von 44.100 Euro von den Ausstellern eingezogen. Die sichergestellten Waren stammen zum überwiegenden Teil aus China und werden nach Abschluss der eingeleiteten Verfahren vernichtet. In 29 Fällen hat Dornbracht Strafanträge gegen die Plagiatoren gestellt.

„Mit unserer Teilnahme am jährlichen Zollrundgang möchten wir im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie ein klares Zeichen setzen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Dornbracht. „Nachahmer müssen konsequent zur Verantwortung gezogen werden, denn sie schaden nicht nur den betroffenen Unternehmen, sondern der gesamten Wirtschaft.“

So kostet Produktpiraterie insbesondere zahlreiche Arbeitsplätze. „Wir gehen davon aus, dass wir am Standort Iserlohn rund 100 zusätzliche Stellen schaffen könnten, wenn solche Fälschungen nicht am Markt wären“, schätzt Andreas Dornbracht. Eine aktuelle VDMA-Studie zur Produktpiraterie bestätigt diese Einschätzung. Demnach haben Plagiate im deutschen Maschinen- und Anlagebau 2016 einen Umsatzschaden von 7,3 Milliarden Euro verursacht – ein Verlust, der die Branche knapp 34.000 Arbeitsplätze kostet. Die Mehrzahl der Plagiate, 83 Prozent laut VDMA-Studie, stammt dabei nach wie vor aus China. Damit ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr sogar um 11 Prozent gestiegen.

Rund eine viertel Million Euro investiert Dornbracht jährlich in den Markenschutz, in Gebrauchs- und Geschmacksmuster und Patente sowie die Plagiatsverfolgung. Wichtigstes Anliegen des Unternehmens ist es, den Vertrieb und die Herstellung von Produktfälschungen zu unterbinden, um Arbeitsplätze zu sichern und den Verbraucher zu schützen. „Eine Sicherheit bietet die Kennzeichnung aller Dornbracht Armaturen mit dem Firmen-Logo“, erläutert Kathrin Hietsch, Legal Affairs Manager bei Dornbracht. „Damit heben sich die Originale schon auf den ersten Blick noch eindeutiger von Plagiaten ab.“

Auch die Investition in die Fertigung und damit die Sicherung des Produktionsstandortes Deutschland ist für Dornbracht eine Investition im Kampf gegen die Produktpiraterie. Design kann ansatzweise kopiert werden – die Manufakturqualität der Marke Dornbracht und das Qualitätssiegel „Made in Germany” hingegen nicht.

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