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Niemand kann andere Menschen gut führen, wenn er sich nicht ehrlich an deren Erfolg zu freuen vermag.    Thomas Mann

21.07.2017

Meldung

19.04.2017: Viessmann: Vitovalor 300-P

Bis zu 11.100 Euro Zuschuss für Brennstoffzellen-Heizgerät

Der Einbau des Brennstoffzellen-Heizgeräts Vitovalor 300-P von Viessmann wird mit einem finanziellen Zuschuss von bis zu 11.100 Euro gefördert.

Der Einbau eines Brennstoffzellen-Heizgeräts Vitovalor 300-P wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Zuschuss von 9.300 Euro unterstützt. Diese Förderung kann mit der Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) kombiniert werden. Betreiber können sich eine pauschalierte Zahlung für den KWK-Strom in Höhe von 1.800 Euro auszahlen lassen. Zusammen mit der KfW-Förderung sind das dann 11.100 Euro. Damit ist die Investition in diese stromerzeugende Heizung vergleichbar mit den Anschaffungskosten einer üblichen Wärmepumpenanlage.

Alternativ zur pauschalierten Stromförderung besteht auch die Möglichkeit, für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom 8 Cent und für selbst verbrauchten Strom 4 Cent pro Kilowattstunde zu beziehen. Am Jahresende wird zudem die Energiesteuer auf den Gasverbrauch der Brennstoffzelle erstattet. Die zum Nachweis erforderlichen Strom-, Gas- und Wärmemengenzähler sind bereits im Gerät integriert. Informationen hierzu sowie zu weiteren Fördermöglichkeiten stehen im Internet unter www.vitovalor.de zur Verfügung.

Jetzt noch kompakter und mit mehr Leistung

Die Möglichkeiten, Vitovalor 300-P in Ein- und Zweifamilienhäusern einzusetzen, sind jetzt noch vielfältiger. Die Bauhöhe des Spitzenlastmoduls mit integriertem Gas-Brennwertkessel, Trinkwasser- und Heizwasser-Pufferspeicher beträgt nur noch 1.800 Millimeter. Damit ist nun auch die Aufstellung in Räumen ab einer Deckenhöhe von etwa zwei Metern problemlos möglich.

Neben dem auch weiterhin angebotenen Brennstoffzellen-Heizgerät mit 19 KW-Spitzenlastkessel ist als zusätzliche Leistungsgröße ein Gas-Brennwertkessel mit 26 Kilowatt verfügbar. So kann das Gerät auch in Häusern mit höherem Wärmebedarf eingesetzt werden.

Bis zu 40 Prozent Energiekosteneinsparung

Das Brennstoffzellen-Heizgerät erzeugt mit hoher Effizienz Strom und Wärme für die Versorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Im Tagesverlauf werden bis zu 15 Kilowattstunden Strom produziert. Damit kann ein Großteil des Bedarfs im Haushalt gedeckt werden. Im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz und der Wärmeversorgung mit einem Heizkessel reduziert das innovative System die Energiekosten um bis zu 40 Prozent und die CO2-Emissionen um rund die Hälfte. Deshalb ist Vitovalor 300-P nach Europäischer Energieeffizienzrichtlinie mit dem Label A++ in die höchste Energieeffizienzklasse eingestuft.

Bewährt: Über 100.000 Mal installiert

Das Brennstoffzellen-Heizgerät enthält eine mit Erdgas betriebene PEM-Brennstoffzelle (Polymer Elektrolyt Membran) von Panasonic und ist für eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt. Mit über 100.000 von Panasonic in Japan installierten Geräten, hat diese Brennstoffzelle ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Viessmann hat diese Technik für den europäischen Markt in ein kompaktes Gerät mit Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel, Puffer- und Trinkwasserspeicher sowie Systemregelung integriert.

Installation wie bei Gas-Brennwert-Kompaktgeräten

Vitovalor 300-P besteht aus zwei separat transportierbaren Einheiten, dem Brennstoffzellenmodul und dem Spitzenlastmodul. Zusammen beanspruchen sie nur 0,65 Quadratmeter Aufstellfläche. Beide Module sind komplett vormontiert, das macht die Arbeit einfach und ermöglicht kurze Montagezeiten. Es müssen nur noch der Erdgasanschluss, die gemeinsame Abgas-/Zuluftleitung, Heizungsvor- und -rücklauf sowie die Trinkwasserleitungen angeschlossen werden. Damit ist das Brennstoffzellen-Heizgerät so montagefreundlich wie ein Vitodens Gas-Brennwert-Kompaktgerät. Hinzu kommt lediglich noch der elektrische Anschluss für den Bezug bzw. für die Einspeisung des Stroms.

Wartung im Zweijahres-Rhythmus

Für den Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel ist die übliche zweijährige Wartung vollkommen ausreichend. Ebenso für die Brennstoffzelle. Die Wartungsarbeiten beschränken sich auf den einfachen Austausch des Luft- und des Wasserfilters. Die integrierte Entschwefelung des Erdgases für die Brennstoffzelle ist wartungsfrei.

Vorteile für die Marktpartner

  • Einfache, schnelle Montage: nur ein Abgassystem, kein Kühlwasseranschluss für die Brennstoffzelle
  • Uneingeschränkter Heizbetrieb: Spitzenlastabdeckung über integriertes Gas-Brennwertgerät
  • Einfache, geteilte Einbringung, geringe Aufstellfläche von nur 0,65 m2
  • Durchgehend Zubehör aus dem Gas-Wandgeräte-Programm verwendbar

Vorteile für die Anwender

  • Förderung von bis zu 11.100 Euro
  • Reduzierung der CO2-Emissionen bis zu 50 %
  • Bis zu 40 % Energiekosteneinsparung
  • Integrierte Strom-, Gas- und Wärmemengenzähler für Nachweis gegenüber Fördergeber
  • Geräuscharmer Betrieb
  • Fernbedienung und -überwachung über Smartphone oder Tablet
  • Sorglospaket durch Wartungsvertrag mit 10 Jahren Leistungs- und Funktionsgarantie

Technische Daten

Brennstoffzellenmodul:

  • Elektrische Leistung 750 W
  • Thermische Leistung 1 kW

Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel:

  • Thermische Leistung 5,5 bis 19 kW bzw. bis 26 kW (30 kW Booster-Leistung)

Liefertermin

Das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P mit neuer Bauhöhe sowie mit der neuen, zusätzlichen Leistungsgröße von 26 Kilowatt im Spitzenlastmodul ist ab August 2017 verfügbar.

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