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30.05.2017

Meldung

15.03.2017: T&P: Höhere Preise mit „Made in Germany“

Studie der Universität St. Gallen / Image-Vorteile bei Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit / Thielenhaus & Partner empfiehlt konsequente Premium-Strategie / Rückenwind v.a. für mittelständische Exporteure / Gute Chancen für technische Gebrauchs- und Investitionsgüter

Dietrich W. Thielenhaus ist Geschäftsfüh-rer der Marketing-Agentur Thielenhaus & Partner (Wuppertal). Foto: T&P

Mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ lässt sich die Preisbewilligungsbereitschaft von Exportkunden um bis zu 20 % erhöhen. Diesen Nachweis hat eine Studie der Universität St. Gallen erbracht, bei der über 4.000 ausländische Manager befragt worden sind.

Bestätigt worden ist dabei das weltweit hervorragende Image deutscher Produkte vor allem bei Kriterien wie Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit. Eine ähnlich gute Reputation genießen nur Schweizer Erzeugnisse. Mit deutlichem Abstand folgen die Herkunftsländer Japan, USA, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Italien, Südkorea, Brasilien, Russland, Indien und China. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gilt – auch dieser Untersuchung zufolge – weltweit als führend. Generell sind deutsche Produkte vor allem in den BRIC-Staaten besonders gut positioniert. Interessante Spielräume eröffnet „Made in Germany“ bei der Preispolitik.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Wuppertaler Marketing-Agentur Thielenhaus & Partner (T&P) vor allem bei technischen Gebrauchs- und Investitionsgütern eine konsequente Premium-Strategie. Bewährt habe sich dabei der Ansatz, die Profilierungshilfe „Made in Germany“ aktiv zur vorbeugenden Preisargumentation zu nutzen. Vor allem kleineren und mittelgroßen Herstellern, die sich neu auf Auslandsmärkten positionieren wollen, helfe das mit dem weltbekannten Label verbundene Leistungsversprechen beim Markteintritt und bei der laufenden Vermarktung. Hier gebe es allerdings keine allgemein gültigen Pauschalrezepte, sondern es komme immer auf den Einzelfall an, also auf das Unternehmen, die Branche, die Konkurrenzsituation und das jeweilige Exportland.

T&P-Geschäftsführer Dietrich W. Thielenhaus rät daher zu individuellen Marktanalysen. So seien plakative Herkunftsnachweise dann nicht zielführend, wenn sie durch Kampagnen wie z.B. „Buy American“ zur Standort- und Arbeitsplatzsicherung konterkariert würden. Thielenhaus weiter: „Grundsätzlich bietet die Dachmarke ‚Made in Germany‘ aber interessante Profilierungschancen, um den No-name-Status zügig zu überwinden, Markenbekanntheit aufzubauen und bei Ausschreibungen berücksichtigt zu werden. Als wirksame Alternative für Unternehmen mit eigener Auslandsproduktion hat sich der Marken-Claim ‚German Engineering‘ bewährt.“

Thielenhaus & Partner entwickelt und realisiert als Full-Service-Agentur komplette Strategien und Aktionsprogramme in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Produktinnovation.

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