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Es stimmt, daß Geld nicht glücklich macht. Allerdings meint man damit das Geld der anderen.    George B. Shaw

18.10.2017

Meldung

10.03.2017: Giacomini: Flexibel installierbar: Neuer, besonders kompakter Schlammabscheider für enge Montagesituationen geeignet

Doppeltes Reinigungsverfahren sorgt für effizientes Abfiltern von Magnetit

Partikelabscheider der Giacomini GmbH ist lediglich faustgroß, zeichnet sich also durch eine besonders kompakte Bauweise aus und lässt sich zudem mit Hilfe eines orientierbaren T- Stücks flexibel installieren - beispielsweise horizontal, vertikal oder rechtwinklig.

Partikelabscheider sind in allen Heizungssystemen mit Heizkörpern oder Metallrohren sinnvoll, da dort Magnetit vorhanden ist, das beispielsweise bei hocheffizienten Heizungsumwälzpumpen zu einem Leistungsabfall sowie langfristig zum Ausfall des Aggregats führen kann. Wegen ihrer Größe lassen sich die bisherigen Abscheider jedoch nur schwer unter Wandgeräten installieren. Die Giacomini GmbH hat daher speziell für diese Anwendung ein besonders kompaktes, flexibel anschließbares Modell entwickelt, das selbst beim Gerätetausch in vorhandenen Installationen ohne Probleme eingesetzt werden kann. Der R146C, der auf der ISH 2017 erstmals präsentiert wird, arbeitet dank eines doppelten Reinigungsverfahrens besonders effizient: Er kombiniert einen Inox-Filter mit einer Zyklonkammer und einem Hochleistungsmagnet. Dieser ist mittels Tauchhülse direkt im Kernstrom fixiert und fängt so besonders viele magnetische Partikel ab.

Der Magnet-Schlammabscheider hat folgenden Aufbau: 1. Messinggehäuse, 2. Zyklonkammer, 3. Inox-Filter, 4. orientierbares Auslassventil, 5. Hochleistungsmagnet, 6. Entlüftungssystem, 7. Feststellmutter, 8. orientierbares T-Stück, 9. Kappe, 10. Endstück (optional), 11. Absperr-Kugelhahn (optional). Quelle: GiacominiMagnetische Fremdpartikel können beispielsweise Schäden an Ventilen oder Radiatoren, insbesondere aber an modernen Hocheffizienzpumpen verursachen, da deren Rotoren permanentmagnetisch sind und sich so besonders viele Schmutzteilchen anlagern. „Fängt die Pumpe an zu arbeiten, schleifen sich diese Eisenpartikel ins Pumpengehäuse ein und können es dabei mit der Zeit regelrecht durchscheuern“, so Rainer Mann, technisch-kaufmännischer Berater im Außendienst bei der Giacomini GmbH. „Im Gegensatz zu den alten Pumpen, bei denen dieser Effekt vielleicht nach zwanzig Jahren eingetreten ist, kann das bei der neuen Generation schon nach wenigen Jahren passieren – wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden und das Magnetit nicht aus dem Heizungswasser gefiltert wird.“

Flexible Anschlussmöglichkeit

Zu diesem Zweck eignen sich besonders Partikelabscheider, bei denen sich ein Magnet direkt im Kernstrom des Heizungswassers befindet und von diesem vollständig umspült wird, da Eisenpartikel auf diese Weise am effizientesten abgesammelt werden. Bisherige Magnet-Schlammabscheider waren wegen ihrer Abmessungen allerdings nur bedingt für die Montage unter einem Gas-Wandgerät geeignet. „Handwerker haben oft Probleme, die herkömmlichen Modelle unterzubringen – gerade beim Gerätetausch, wenn vorhandene Installationen eingebunden werden müssen und der Spielraum beim Einbau besonders klein ist“, erklärt Mann.

Der Schlammabscheider von Giacomini wurde daher völlig neu konstruiert: Er ist lediglich faustgroß, zeichnet sich also durch eine besonders kompakte Bauweise aus und lässt sich zudem mit Hilfe eines orientierbaren T-Stücks flexibel installieren – beispielsweise horizontal, vertikal oder rechtwinklig. Dank der Übereck-Anschlussmöglichkeit kann der Abscheider sogar direkt unter das Wandgerät gebaut werden, so dass er sich selbst für besonders enge Montagesituationen eignet. Als Anschluss verfügt der R146C über ein ISO 228-Außengewinde mit ¾̎.

Das Inox-Geflecht fängt normale Verunreinigungen und Schmutzpartikel ab, während die Messingtauchhülse mit Hochleistungsmagnet, die in der Zyklonkammer in den Kernstrom ragt, dafür sorgt, dass Eisenpartikel herausgefiltert werden. Quelle: GiacominiDoppeltes Reinigungsverfahren

Der Partikelabscheider von Giacomini filtert Magnetit mittels eines speziellen, doppelten Verfahrens ab: Der R146C besteht aus einem besonders körperfesten Messinggehäuse mit einem Edelstahlfiltergewebe, das die normalen Verunreinigungen und Schmutzpartikel abfängt, und einer Zyklonkammer aus PA66-GF30. In diesem Einsatz befindet sich eine Messingtauchhülse, die direkt in den Kernstrom ragt und einen Magneten beinhaltet, der Eisenpartikel wie Rost und Schweißrückstände herausfiltert. Diese haften außen an der Hülle der Tauchhülse. „Beim eingesetzten Magneten handelt es sich um einen Hochleistungsmagneten aus dem Neodymwerkstoff N35H“, so Mann. „Seine maximale Arbeitstemperatur ist 120 °C, die Curie-Temperatur liegt bei 310 °C.“ Der Schlammabscheider von Giacomini eignet sich daher für Temperaturen von 5 bis 90 °C sowie für einen Betriebsdruck von 16 bar.

„Wegen ihrer Größe haben Handwerker oft Probleme, die herkömmlichen Partikelabscheider unterzubringen – gerade beim Gerätetausch, wenn vorhandene Installationen eingebunden werden müssen und der Spielraum beim Einbau besonders klein ist“, erklärt Rainer Mann, technisch-kaufmännischer Berater im Außendienst bei der Giacomini GmbH. Quelle: GiacominiSoll der Magnetfilter gesäubert werden, kann der Magnet über das vorhandene Linksgewinde aus der Hülse gezogen werden. „Durch das Wegnehmen des magnetischen Feldes fallen die angesammelten Eisenpartikel dann von der Hülse ab und sinken hinunter zum Auslassventil. Wenn man dieses aufmacht, wird der Schmutz aus dem Partikelabscheider abgeleitet“, erklärt Mann. Der patentierte, allseitig drehbare Entleerungshahn garantiert dabei eine universelle Entleerbarkeit selbst bei besonders widrigen Einbaupositionen. Um die Reinigung weiter zu vereinfachen, kann zusätzlich am T-Stück anstelle der Kappe ein Kugelhahn montiert werden.

Senkung des Energieverbrauchs

Der R146C, der sich neben Wasser auch für glykolbasierte Lösungen (mit maximal 50 Prozent Glykolanteil) eignet, scheidet Schmutzteilchen bis zu 300 µm ab. Er reduziert die Partikelzahl im Heizkreislauf deutlich, wodurch wesentlich weniger Energie erforderlich ist, um das Wasser im System umzuwälzen. Auch die Wärmeerzeuger sowie die ganze Anlage arbeiten effizienter. Insgesamt steigt die Lebenserwartung für alle Anlagenkomponenten und der Energieverbrauch sinkt, was zu einer merklichen Kosteneinsparung führt.

Auf der ISH 2017 in Frankfurt am Main wird der neue Abscheider in Halle 10.1, Stand C06 interessierten Besuchern präsentiert. Für erste Gespräche und konkrete Anfragen zum R146C und anderen Produkten von Giacomini steht Vertriebsleiter Norbert Gauland zur Verfügung.

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