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28.03.2017

Meldung

08.03.2017: Tyczka Totalgaz: 5 Fragen zu hybriden Wärmesystemen

Experten geben Antwort

Moderne Hybridheizsysteme nutzen Flüssiggas und erneuerbare Energien. Sie erzeugen Wärme auf die jeweils effizienteste und umweltschonendste Art.

Bauherren und Modernisierer müssen heute mehr denn je auf Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit achten. Dafür sorgt schon allein der Gesetzgeber, der mit dem bundesweit gültigen Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) verbindliche Anforderungen an Neubau und Sanierung von Wohngebäuden stellt. Wer in Baden-Württemberg wohnt, muss zudem das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) beachten.

Was also tun? Flüssiggas gehört in einen umweltschonenden Energiemix, denn es lässt sich beliebig mit erneuerbaren Energien kombinieren. Hybride Wärmesysteme machen es möglich. Den Kombinationsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Unterschied zu herkömmlichen Heizsystemen liegt neben der Nutzung mehrerer Energieträger vor allem in der intelligenten Steuerung.

Geschickt kombiniert

Hans-Peter Brückner

Manuel GigliHans-Peter Brückner und Manuel Gigli, die Spezialisten bei Tyczka Totalgaz für die Kombination von Flüssiggas und erneuerbaren Energien, antworten auf 5 Fragen zu hybriden Wärmesystemen:

1.     Hybridautos kennen wir aus dem Straßenverkehr, was aber sind hybride Wärmesysteme?

Brückner: So werden Heizsysteme genannt, bei denen mindestens zwei Wärmequellen an der Wärmeproduktion für Heizung und Warmwasser beteiligt sind. Zum Beispiel sichert eine Wärmepumpe, eine Solarthermie-Anlage oder ein Mikro-BKHW die Wärmegrundlast, der Flüssiggas-Brennwertkessel deckt Verbrauchsspitzen im Wärmebedarf. Solche 2-in-1-Hybridgeräte gibt es inzwischen von vielen Herstellern, meist in Kombination mit einem Warmwasserspeicher.

2.     Für welche Zwecke eignen sich Hybridwärmesysteme?

Gigli: Wegen der vielen Kombinationsmöglichkeiten sind die Systeme grundsätzlich für alle Neubauten und zur Nachrüstung bestehender Heizungsanlagen geeignet. Laut gesetzlicher Auflagen müssen 15 Prozent der Wärmeerzeugung eines Gebäudes aus erneuerbaren Energien kommen, in vielen Fällen sind dazu Hybridlösungen notwendig.

3.     Was sind die Vorteile?

Brückner: Die Kombination aus verschiedenen Wärmeerzeugern ermöglicht es, die Wärme jeweils aus der energieeffizientesten, umweltschonendsten und preiswertesten Quelle zu schöpfen. Hybridgeräte reagieren flexibel je nach Wärmebedarf und Wetterbedingungen, da sie mit einer intelligenten Steuerung ausgerüstet sind. Die entscheidet, unter welchen Betriebsbedingungen welcher Wärmeerzeuger zum Einsatz kommt. Ist zum Beispiel Strom nachts billig, arbeitet die Wärmepumpe oder das Mikro-BHKW. Tagsüber liefert die Solarthermie-Anlage auf dem Dach die Wärme.

Gigli: Die Systeme lassen sich auch gut erweitern. Wenn Sie einen Holzkaminoffen im Wohnzimmer haben, können Sie dessen Hitze über einen Wärmetauscher in den Warmwasserspeicher einspeisen. Wird mehr Wärme verbraucht, hilft der Flüssiggas-Brennwertkessel bei der Produktion.

Brückner: Auch die Kombination mit eigener Stromerzeugung aus Photovoltaik ist denkbar. Dann liefert die Sonne kostenlos Strom für Haushalt und Betrieb der Heizung.

4.     Wie groß sind solche Hybridgeräte?

Gigli: Je nach Ausstattung haben sie etwa die Größe einer Kühlgefrierkombination, manche lassen sich auch an die Wand hängen. Das Fassungsvermögen des Warmwasserspeichers hängt vom Wärmebedarf des Gebäudes und seiner Bewohner ab.

5.     Was kosten die Geräte?

Brückner: Das hängt von der jeweiligen Leistung und den Energieerzeugern ab. Die Preise beginnen bei etwa 8.000 Euro, ohne Montage.

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